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Montag, 13. November 2017

Was es heißt leben zu lernen

Meine Gedanken...

Danke Mama

Ich lerne gerade wieder zu leben.

Ich lerne gerade wieder zu gehen.
Es ist, als würde ich wieder das Licht am Ende des Tunnels erblicken.
Eines Tages werde ich auf die vergangene Zeit und all die verpassten Momente zurückschauen und mich fragen, warum ich nicht früher begonnen habe wirklich zu leben.
Also warum kann nicht schon jetzt der Punkt sein, an dem ich lerne das Leben auch wirklich zu leben?
Man lernt erst was es heißt zu leben, wenn man sich von all seinen Ängsten und selbst errichteten Grenzen loslöst.
Es ist wie ein Sprung ins kalte Wasser – aber wenn nicht jetzt, wann dann?
Das Leben besteht nicht nur daraus das Beste zu machen, was andere von dir erwarten und es geht nicht darum, dass man versucht möglichst alles zu erreichen, um etwas Besonderes in den Augen der anderen zu sein.
Es geht darum Momente zu erleben, die dich in schweren Zeiten aus der Dunkelheit zurückholen werden.
Es geht darum die Zeit mit den Menschen zu verbringen, die einem viel bedeuten, denn jedes Leben ist vergänglich und ich will niemals sagen können, dass ich nicht jeden kostbaren Moment mit ihnen gelebt und geliebt habe.
Es geht darum, dass wir uns trauen an uns selbst zu glauben und dass wir wagen zu träumen.
Wann, wenn nicht jetzt sollten wir starten zu träumen?
Was nützt es, einen Traum nach hinten zu schieben und dabei zuzusehen, wie man selbst seinen Horizont immer weiter verkleinert.
Es geht im Leben darum, dass man versteht, dass das Leben nicht ewig währt und wir nur dieses eine Leben haben, um wirklich zu leben.
Wir müssen verstehen, dass es nicht darum geht in allem der oder die Beste zu sein, denn im Endeffekt geht es darum, dass du dich selbst wertschätzt und dich nicht davon abhängig machst, was andere von dir denken oder vielleicht erwarten.
Manchmal hat man eben das Gefühl, dass der eigene Lebensweg irgendwie schon vorgegeben und unsere Geschichte bis zu einem Punkt schon zu Ende erzählt ist.
Aber letztendlich bist du dein eigener Geschichtenschreiber.
Wer wenn nicht du kann entscheiden, ob du die Seite umblättern und ob du deine Geschichte selbst weiterschreiben willst?
Ein Ende eines Kapitels ist nie gleichbedeutend mit dem Ende einer Geschichte.
Es gibt nur dann ein Ende, wenn du daran glaubst und dich selbst am richtigen Leben hinderst.
Manchmal muss man im Leben zweimal lernen zu gehen.
Manchmal muss man im Leben selbst erst erfahren, was es heißt wirklich zu leben.

Und manchmal müssen wir erst fallen, um zu verstehen, dass wir so viel mehr sind und das wir uns selbst wieder finden können, damit wir letztendlich wie der Phönix aus der Asche empor steigen werden.

Kommentare:

  1. Der Text hat mich wirklich berührt! "Einfach Leben" ist eben nie wirklich einfach. Aber man sollte seinem Herzen folgen, dankbar sein und jede Chance wahrnehmen :) Du hast wunderbar beschrieben, was das Wichtige im Leben ist.

    Liebste Grüße,
    Alina von Selfboost

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