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Donnerstag, 27. August 2015

Seinen eigenen Körper lieben... Wirklich so schwer?

Hallo ihr Lieben, 

heute poste ich zu einem etwas ernsterem Thema, was mich jedoch leider für einen langen Zeitraum sehr beschäftigt hat: Seinen eigenen Körper und sich selbst so zu lieben wie man ist.
In diesem Post möchte ich euch über meine eigenen Erfahrungen erzählen, aber auch Tipps geben, wie ich persönlich gelernt habe, mich so zu lieben wie ich bin. Dieser Posteintrag ist sehr persönlich und soll vielleicht auch anderen, die ähnliche Situationen erlebt hatten, helfen, also bitte nehmt ihn auch als diesen an und urteilt nicht schlecht.

Also...
Ich denke vielen Menschen, insbesondere Jugendlichen, geht es so, dass sie sich oftmals viel zu kritisch selbst sehen und Selbstzweifel haben, weil sie denken, die anderen wären dünner, hübscher, talentierter oder mehr im Leben angekommen. 
Bei mir war es so, dass ich etwa ein halbes Jahr dauerhaft krank war und diese ''Krankheiten'' meinen Körper ziemlich mitgenommen haben. 
Ich hatte zugenommen, mir ging es nicht gut und mein Leben hat sich ziemlich mies angefühlt. 
Nach einem halben Jahr, nach dem endlich die Ursache für all dies geklärt war und ich endlich etwas ändern konnte, begann ich mich wieder besser zu fühlen und wurde wieder gesünder. 
Ich nahm auch wieder ab, mein Selbstwertgefühl hatte aber in diesem einen Jahr ziemlich gelitten. Ich war total verunsichert, fand mich selbst nicht mehr schön wie ich war und konnte irgendwie nicht wirklich glücklich sein. 
Im Nachhinein habe ich mir mit dieser verzerrten Selbstwahrnehmung und meinem Unglücklichsein ziemlich viel genommen. 
Einen Fehler, den aber auch viele machen: Sie werfen Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl in einen Topf. 
Ich für meinen Teil war zwar selbstbewusst, aber mein Selbstwertgefühl war ziemlich im Keller. 
Ein weiterer großer Fehler, den ich gemacht habe, und wahrscheinlich auch viele andere in solchen Situationen tun, ist sich mit anderen zu sehr zu vergleichen. 
Man schaut sich Bilder auf Instagram oder Facebook von Freunden an und denkt sich: Die sind viel hübscher oder viel schlanker als ich, da kann ich gar nicht mithalten. 
Aber das ist falsch!
Das habe ich mittlerweile gelernt. Jeder Mensch ist genauso gut, wie er ist. Diese ganzen Bilder auf den Social Media Seiten fangen doch nur kleine Teile des Lebens der Person ein. Man sieht nie, was davor oder danach passiert ist.
Ich bin mittlerweile wieder 100 % gesund und habe wieder gelernt, mich selber so zu mögen wie ich bin. 
Wie?
Das kann ich euch erzählen und vielleicht findet ihr den ein oder anderen Punkt auch für euch selber hilfreich:
  1. Ich habe aufgehört, mich mit anderen zu vergleichen, denn das bringt rein gar nichts, denn jeder Mensch ist einzigartig und wunderschön auf seine Weise.
  2. Ich habe mir immer wieder vor Augen gerufen, was gut und schön an mir ist und was Freunde und Familie an mir schätzen. 
  3. Ich habe mir eine Bucketlist geschrieben, auf der natürlich auch ''typische Punkte'' draufstehen, aber auch Punkte wie: Mich selber akzeptieren, wie ich bin, stolz auf die Dinge sein, die ich geschafft habe und schaffen werde und einfach glücklich sein. :) (Glaubt mir, dass hat mir persönlich sehr geholfen).
  4. Ich habe den Menschen, die an meinem Äußeren etwas bemängelt haben in der Vergangenheit, gesagt, dass ich das nicht so sehe und ich mich so schön finde, wie ich bin (Das war wirklich befreiend und man hat sich direkt noch mal in einem anderen Licht gesehen).
  5. Ich habe an meinem Körper gearbeitet
Denn Glücklichsein macht das Leben doch so viel lebenswerter. :) 
Und Lächeln ist so viel besser als Weinen. 
Und Liebe ist so viel besser als Hass. 

Also lächelt all die dunklen Wolken weg, tanzt durchs Leben, singt eure Lieder und liebt euch selbst so, wie ihr seid, denn so seid ihr genau richtig und so lieben wir euch auch. :)

Eure Anna Lea



Kommentare:

  1. Hey
    Ich finde es sehr mutig von dir, so ein ernstes Thema anzusprechen und deine eigenen Erfahrungen mit einzubringen. Viele beschäftigen sich mit dem selben Problem, haben aber nicht den Mut, um mit jemandem darüber zu reden. Ich finde es bemerkenswert, dass du Menschen damit einen Ausweg zeigst und sie wieder auf den richtigen Weg führst.
    :D

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    1. Hey,
      danke für dein liebes Kommentar und die lieben Worte. :) Ich freue mich sehr, dass du diesen Blogpost so wahrgenommen und so ein ehrliches Kommentar geschrieben hast.
      Du hast absolut Recht, denn viele vertrauen sich in solchen Zeiten niemandem an und deshalb ist es umso wichtger, dass man dann das Gefühl hat, dass da jemand ist, dem es vielleicht genauso geht, oder dem es genauso ging. Denn oftmals fehlen einem sonst die ''Auswege'' aus solchen Zeiten. Deshalb versuche ich mein bestes, um ein paar Auswege aufzuzeigen. :)
      Alles Liebe
      Anna Lea

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